Dezimierte FSG Bürgstadt/Kirchzell II sammelt wichtige Erfahrungen und beweist starke Moral
Schwierige Ausgangslage gegen die HSG Odenwald
Mit einer dezimierten Mannschaft reiste die FSG Bürgstadt/Kirchzell II zum Auswärtsspiel bei der HSG Odenwald. Besonders im Rückraum musste die FSG auf Stammspielerinnen verzichten, was sich über die gesamte Spielzeit bemerkbar machte. In vielen Situationen fehlten die gewohnten Abläufe und die Abstimmung im Angriffsspiel, wodurch sich die Gastgeberinnen früh Vorteile erarbeiten konnten.
Rückstand nach verschlafenem Start
Die HSG Odenwald erwischte den besseren Start und setzte die FSG von Beginn an unter Druck. Während die Gastgeberinnen ihre Chancen konsequent nutzten, tat sich die FSG zunächst schwer, ins Spiel zu finden. Der frühe Rückstand zwang die Gäste bereits in der Anfangsphase dazu, einem Rückstand hinterherzulaufen. Dennoch ließ sich die Mannschaft nicht entmutigen und kämpfte sich immer wieder mit viel Einsatz in die Partie.
Bis zur Halbzeit gelang es der HSG, ihren Vorsprung weiter auszubauen, sodass die FSG mit einem 9:17-Rückstand in die Kabine ging.
Chancen erspielt, aber zu selten belohnt
Auch nach dem Seitenwechsel zeigte die Mannschaft eine engagierte Leistung. Immer wieder erspielte sich die FSG gute Wurfmöglichkeiten und kam durch schöne Kombinationen zu klaren Torchancen. Allerdings fehlte an diesem Tag die nötige Konsequenz im Abschluss. Mehrere freie Würfe und aussichtsreiche Möglichkeiten fanden nicht den Weg ins Tor, sodass die Gäste für ihren Aufwand oftmals nicht belohnt wurden.
Gerade in Phasen, in denen eine Aufholjagd möglich schien, verhinderten die zahlreichen vergebenen Großchancen eine weitere Annäherung an die Gastgeberinnen.
Wertvolle Erfahrungen für den Nachwuchs
Positiv hervorzuheben ist der Einsatz der jungen Spielerinnen, die aufgrund der personellen Situation deutlich mehr Verantwortung übernehmen mussten. Sie erhielten viele Einsatzminuten und konnten wichtige Erfahrungen auf diesem Niveau sammeln. Trotz der schwierigen Aufgabe zeigten sie Einsatzbereitschaft, Mut und den Willen, sich in die Mannschaft einzubringen. Diese wertvolle Spielpraxis wird ihrer weiteren Entwicklung zugutekommen und stärkt gleichzeitig die Breite des Kaders.
Kampfgeist bis zur Schlusssirene
Auch wenn sich die HSG Odenwald letztlich mit 35:23 durchsetzte, gab sich die FSG zu keinem Zeitpunkt auf. Die Mannschaft hielt kämpferisch dagegen, unterstützte sich gegenseitig und zeigte über 60 Minuten eine vorbildliche Einstellung. Mit etwas mehr personeller Unterstützung im Rückraum, einer besseren Abstimmung und einer konsequenteren Chancenverwertung wäre ein deutlich engeres Ergebnis möglich gewesen.
So bleibt trotz der Niederlage die Erkenntnis, dass die FSG Bürgstadt/Kirchzell II großen Kampfgeist bewiesen hat und die jungen Spielerinnen wertvolle Erfahrungen sammeln konnten, auf denen in den kommenden Wochen und Monaten aufgebaut werden kann. Die gezeigte Moral und der mannschaftliche Zusammenhalt stimmen dabei positiv für die kommenden Aufgaben.
Für die FSG 2 spielten:
Kunz Karin (1), Schäfer Celine, Kolke Lena (3), Hofmann Vanessa (10/5), Kolbe Luna (5), Hofmann Hannah, Meisenzahl Lea Sophia (1), Grimm Milena (1), Haas Jana, Leis Aisha (2), Markert Michelle (Tor)
